Europäischer Filmpreis an 4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE
Bester Film und beste Regie für Christian Mungiu

Der rumänische Cannes-Sieger 4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Christian Mungiu hat am Wochenende in Berlin den Europäischen Filmpreis 2007 gewonnen. Mungiu wurde auch als bester europäischer Regisseur ausgezeichnet. Das Publikum reagierte auf diie Entscheidung der Europäischen Filmakademie mit begeisterndem Jubel. Rumänien hat "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage auch in das Rennen um den Oscar 2008 geschickt.

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Streik stoppt zwei US-Großprojekte

"Angels & Demons" von Regisseur Ron Howard und "Pinkville" von Regisseur Oliver Stone müssen auf Grund des Streiks der amerikanischen Drehbuchautoren auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Sony entschied, dass die Dreharbeiten zu "Angels & Demons", dem Prequel zu "The Da Vinci Code: Sakrileg", nicht mehr wie geplant im Februar beginnen können. Das vorliegende Drehbuch von Akiva Goldsman, das in letzter Minute vor dem WGA-Streikbeginn abgeliefert wurde, ist nämlich nicht ausgefeilt genug. Ein neuer Drehbeginn wurde noch nicht festgelegt. Der US-Start des Vatikan-Thrillers wurde aber schon auf den 15. Mai 2009 verschoben.

Der Drehstart zu "Pinkville", dem Film über das Massaker von My Lai in Vietnam 1968, ist ebenfalls noch ungewiss. Schauspieler und Crew bereiteten sich darauf vor, im Dezember zu den Dreharbeiten nach Südostasien zu fliegen, doch United Artists hat den Termin kurzfristig aufgehoben. Regisseur Oliver Stone und sein Drehbuchautor Mikko Alanne sind während des Streiks nicht berechtigt, das Drehbuch weiter zu ändern. Stone gehört zu den Regisseuren, die während des Drehs häufig noch Änderungen vorzunehmen.




Filmakademie für Förderabgabe


Die Deutsche Filmakademie fordert Filmförderabgabe aller Filmnutzer – vom Sender bis zum Internetbetreiber

Die Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben - nach eingehender Diskussion der inhaltlichen, ästhetischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten und Grenzen der deutschen Kinofilmkultur - das nicht angemessene Engagement der großflächigen Filmverwerter und –vertreiber als so wesentlich erkannt, dass sie folgende Resolution für zwingend nötig erachteten:

Seit über 20 Jahren beteiligen sich und unterstützen/fördern die öffentlich-rechtlichen Sender auf verschiedene und häufig kontrovers diskutierte Weise den deutschen Kinofilm. Seit der Gründung in den 80er Jahren sind sogar die meisten sogenannten privaten Sendergruppen diesem System beigetreten. Nun werden seit einigen Jahren ganz neue und vielfach noch nicht voll und ganz funktionierende Verwertungsformen diskutiert und teilweise auch schon kräftig genutzt. Dass diese Nutzung derzeit noch überwiegend durch „Piraten“ erfolgt, zeigt aber umso deutlicher die Notwendigkeit einer neuen Initiative. Die Deutsche Filmakademie fordert alle Vertreter der deutschen Medienpolitik auf Landes- wie auch auf Bundesebene auf, sowohl im FFG wie auch in den Rundfunkstaatsverträgen und allen anderen Lizenzierungs- und Genehmigungsverfahren eine auf den Gesamtumsatz bezogene 3 % Filmabgabe als Pflichtabgabe für den deutschen Kinofilm einzuführen. Diese Abgabe sollte durch eine Art Verwertungsgesellschaft erhoben und dann den verschiedenen Institutionen wie z.B. der FFA zur Unterstützung der deutschen Kinokultur zugeführt werden.

Wir, die Initiatoren und Künstler des sogenannten Contents, der erst die vielen Kabel, Sender und Plattformen möglich macht, sind in Deutschland immer weiter von den dringend notwendigen – in anderen europäischen Ländern wie z.B. Frankreich längst üblichen – Finanzierungsmöglichkeiten entfernt. Und wenn die großen Telekommunikationskonzerne in einer Unmenge von Tageszeitungsanzeigen für schnellen Internetzugang mit der „äußerst günstigen“ Möglichkeit der Spielfilmbeschaffung werben, dann sehen wir wie unsere Rechte verstanden werden: kostenloses Vergnügen, deren Urheber man mit Missachtung strafen darf.




Eine Frau für jede Tonart
Film+ ehrt Schnittmeisterin Helga Borsche mit einer Hommage

Zum sechsten Mal richtet die Hommage des Kölner Montageforums Film+ (23.-26.11.2007) das Augenmerk auf die Bedeutung der Montage für die deutsche Filmgeschichte und würdigt das Lebenswerk einer für die deutsche Kinematographie wichtigen Editorin mit einer drei Filme umfassenden Hommage-Reihe. In diesem Jahr gilt die mit einer Ehrung durch den Bundesverband Filmschnitt – Editor e.V. (BFS) verbundene und vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen  maßgeblich geförderte Filmreihe dem vielgestaltigen Œuvre von Helga Borsche.

Helga Borsche debütierte – nach einer Ausbildung in Kopierwerk und Trickabteilung Ende der 1950er Jahre – als verantwortliche Editorin der Fernsehsendung "Die Rückblende" (1961, R: Hans Rosenthal) und sammelte vielseitige Ton- und Bildschnitt-Erfahrungen in Industrie-, Dokumentar- und Musikfilmen. Nach Arbeiten im deutschen Unterhaltungsfilm der frühen 1970er Jahre erwarb sich Helga Borsche durch die Herstellung einer deutscher Version  von "Steiner - Das eiserne Kreuz II" (1979, R: Andrew V. McLaglen) und einer Totalvertonung von "Gruppenbild mit Dame" (1977, R: Aleksandar Petrovic) einen ausgezeichneten Ruf in Vertonung und Synchronschnitt.

Ab Mitte der 1970er Jahre arbeitete sie mit verschiedenen Regisseuren des Neuen deutschen Films, insbesondere mit Michael Verhoeven und Hans W. Geißendörfer, für dessen Literaturverfilmung "Ediths Tagebuch" sie 1984 den Deutschen Filmpreis für den Besten Schnitt erhielt. Über viele Jahre hinweg hat Helga Borsche darüber hinaus Generationen deutscher Nachwuchsfilmer, darunter z.B. Roland Emmerich und Ute Wieland, in die Montage eingeführt und ihre ersten Filme begleitet: Von 1977 bis 2002 wirkte sie als Schnitt-Lehrbeauftragte an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Den hohen handwerklichen und künstlerischen Anspruch, den Kino und Fernsehen auf unterschiedliche Arten an das Erzählen von Geschichten stellen, erfüllt Helga Borsche in  ihrer Montage für beide Medien gleichermaßen - vom Schnitt internationaler Kinoproduktionen wie Mika Kaurismäkis "Helsinki Napoli All Night Long" (1987) bis zur Ko-Regie von 52 Folgen "Lindenstraße". Bis heute profitiert davon besonders Xaver Schwarzenberger, für den Helga Borsche nach wie vor mindestens zwei Filme pro Jahr auf dem Schneidetisch fertigt, zuletzt u.a. "Margarete Steiff" (2005) und "Muttis Liebling" (2006).

Die Hommage bei Film+

Bei Film+ erhält die Hommage 2007 dank des besonderen Engagements des  Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalens endgültig den besonderen Rahmen, der ihr gebührt: Zur feierlichen Eröffnung des Montageforums wird am Freitag, den 23. November, im Filmforum im Museum Ludwig um 20 Uhr "Ediths Tagebuch" gezeigt; in einem anschließenden Filmgespräch gibt es Gelegenheit, sich mit Helga Borsche und Regisseur Hans W. Geißendörfer auszutauschen.

Am Samstag, den 24. November, wird in Anwesenheit von Helga Borsche ebenfalls im Filmforum im Museum Ludwig um 21.15 Uhr "Helsinki Napoli All Night Long" vorgeführt.

Am Montag, den 26. November, zeigt Film+ zum Abschluß der Hommage-Reihe
"Tausend Augen" (1984) um 11 Uhr im OFF Broadway. Um 12.30 Uhr findet ein ausführliches Gespräch mit der Film+-Ehreneditorin Helga Borsche statt, zu dem vor allem der Editorennachwuchs herzlich eingeladen ist. Neben Helga Borsche wird auch Regisseur Hans-Christoph Blumenberg im Rahmen dieses Filmgesprächs für Fragen bereitstehen.

Eine komplette Filmographie von Helga Borsche sowie Informationen zu den Hommage-Filmen bei Film+ unter www.filmplus.de



Biberacher Filmfestspiele ehren "Ich will Dich"

ICH WILL DICH – BEGEGNUNGEN MIT HILDE DOMIN von Anna Dittges hat bei den 29. Biberacher Filmfestspielen den Preis als Bester Dokumentarfilm, den Dokubiber, erhalten. „Der Film zeigt die faszinierende Beziehung der jungen Filmemacherin Anna Ditges zur großen, alten Dichterin Hilde Domin. Durch die Gratwanderung zwischen gewonnenem Vertrauen zur Protagonistin und der Umsetzung ihres Filmprojekts gelingt es der Regisseurin, uns Hilde Domin bewegend nahe zu bringen“, begründet die Jury des Biberacher Filmfests ihre Entscheidung.

Der Film startet am 8.11.2007 in den Städten Berlin (Babylon, Moviemento, Stadtkino Berlin), Frankfurt (Mal Seh´n), Hamburg (Abaton), Heidelberg (Gloria), München (Theatiner), Stuttgart (Atelier am Bollwerk).

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Diebe stehlen Drehbuch für neuen Coppola-Film

Buenos Aires (dpa) - Einbrecher haben in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires einen Computer des US-Star-Regisseurs Francis Ford Coppola (Der Pate) mit dem Drehbuch zu dessen neuen Film "Tetro" gestohlen.

Der Regisseur ließ am Donnerstag mitteilen, er werde eine Belohnung ungenannter Höhe zahlen, wenn die Diebe ihm den Computer oder zumindest die auf der Festplatte gespeicherten Daten zurückgeben würden, berichteten nationale Medien.

"Das einzige, worum wir im Namen von Herrn Coppola bitten, ist die Rückgabe zumindest der Informationen, die sich in dem Computer befanden. Es waren die Ergebnisse kreativer Arbeit einer langen Zeit", wurde eine Angestellte des 68-Jährigen zitiert. Coppola sei sehr bestürzt über den Verlust und bitte inständig, den Computer zurückzugeben, der für ihn und seine Arbeit unersetzliche Daten enthalte. In "Tetro" geht es um die Geschichte einer italienischen Künstlerfamilie, die nach Argentinien auswandert.

Die Dreharbeiten zu den Film sollen im kommenden Februar in Argentinien beginnen. Coppola hatte dafür ein Produktionsstudio mit einem Wohntrakt in dem Film- und Vergnügungsviertel Palermo erworben. Nach Angaben der Polizei waren insgesamt fünf Personen an dem Einbruch beteiligt. Sei seien mit Waffengewalt in das Gebäude eingedrungen und hätten einen Mitarbeiter Coppolas mit einem Messer leicht verletzt. Der Regisseur selbst sei nicht zu Hause gewesen. Die Einbrecher hätten wohl Geld gesucht, und als sie das nicht fanden, den Computer, weitere Geräte wie eine Filmkamera und persönliche Gegenstände Coppolas mitgehen lassen.




Das Leben von Kurt Cobain soll verfilmt werden

Nirvana-Frontmann Kurt Cobain soll in einem Biopic verewigt werden. Das Hollywoodstudio Universal habe bereits die Rechte an einer Biographie über den Grunge-Rocker erworben, berichtet das Branchenblatt "Variety". Cobains Witwe Courtney Love solle an dem Film als Co-Produzentin mitarbeiten.

Cobain hatte 1994 im Alter von 27 Jahren Selbstmord begangen. Seine letzten Tage und sein Tod waren bereits Grundlage für den Film "Last Days" von Gus Van Sant von 2005. Nun soll das gesamte skandalträchtige Leben des Rockers verfilmt werden.



Preis für "Sleepwalker"


Der Verband der Deutschen Filmkritik vergibt seinen undotierten Preis auf der Kunstfilmbiennale 2007  (18. bis 24.Oktober in Köln/Bonn) an „Sleepwalkers“ von Doug Aitken.

Jury-Begründung: In einem narrativen Beziehungsgeflecht aus fünf parallel montierten Geschichten, die in vielen Details exakt zu einander korrelieren, eröffnet Doug Aitken ein faszinierendes Kaleidoskop aus dem heutigen New York. Mit einer meisterhaften Verwendung der Splitscreen-Technik knüpft er unterschwellige Verbindungen zwischen den in ihrem jeweils eigenen Kosmos scheinbar isolierten Figuren. Dem Künstler gelingt es mit seiner komplexen filmischen Arbeit in überragender Weise, Ansprüche von Filmkunst, Kunstfilm und Bildkunst zu einen und eine Differenzierung zwischen diesen Begriffen nicht weiter sinnvoll erscheinen zu lassen.  Damit erfüllt er die von der Kunstfilmbiennale formulierte Utopie einer Verschmelzung bisher von einander abgegrenzter medialer Bereiche. VdFk-Jury: Marc Hairapetian, Peter Kremski, Claus Löser

Inhalt: In „Sleepwalkers“ verschmilzt die Stadt mit der brodelnden Masse ihrer Bewohner zu einem lebenden, atmenden Körper. Die fünf dargestellten Personen scheinen im Puls ihrer Umgebung aus ihrer körperlichen Hülle herauszuwachsen. „Sleepwalkers“ untersucht die neuen, in ständigem Fluss befindlichen Beziehungen im städtischen Leben von heute. Synchron geschnittene Rhythmen reflektieren eine Welt, in der Harmonie, Rätsel, Wunder, Leidenschaft, aber auch Härte und Gewalt zu Hause sind. Zentrales Thema der Arbeit ist der ständige Wechsel, eingefangen werden die multiplen Facetten einer lebendigen Stadt, als sähe man durch einen geschliffenen Diamanten – ein kaleidoskopischer Fächer an Blickwinkeln. (Der Film lief bei der Kunstfilmbiennale im internationalen Wettbewerb im Programm „Metropolitania“)
 
Doug Aitken, geboren 1968, lebt und arbeitet in Los Angeles. Seine Filme und filmischen Installationen haben etwas Nomadenhaftes. Er wurde einem breiten Publikum mit der preisgekrönten Multi-Channel-Installation »Electric Earth« auf der Biennale von Venedig 1999 bekannt.

 
Sleepwalkers

USA 2007, DVD, 16 Minuten, Farbe
Regie, Buch, Kamera: Doug Aitken, Schnitt: Haines Hall, Musik: Damien Wagner
Darsteller: Ryan Donowho, Seu Jorge, Chan Marshall, Donald Sutherland, Tilda Swinton

Weitere Infos: www.kunstfilmbiennale.de




Viel Arbeit für Nicolas Cage


Nicholas Cage ("Mondsüchtig", "Face/Off") wird die Hauptrolle in "The Vanished" übernehmen. Hany Abu-Assad ("Paradise Now"), der mehrfach ausgezeichnete Regisseur aus Palästina, wird den Streifen inszenieren.

In dem von Larysa Kondracki und Eilis Kirwan geschriebenen Thriller geht es um einen Vater auf der Suche nach seinem vermissten, in Amerika geborenen Sohn im Collegealter. Die Produzententätigkeit teilen sich Noah Rosen und David Alpert von Circle of Confusion mit Tracy Seward. Mit der Produktion soll im Frühjahr gestartet werden.

Im Januar wird Cage noch The Wrestler von Produzent Darren Aronofsky und Regisseur Robert Siegel drehen, im April gehts dann schnurstracks mit The Vanished weiter.




FILMZ-Zeit vom 28. November bis 2. Dezember

 
FILMZ, das Festival des deutschen Kinos, wird in diesem Jahr vom 28. November bis 2. Dezember in Mainz stattfinden. Gezeigt werden aktuelle deutschsprachige Filme, die zuvor keinen Kinostart hatten. Eine eigene Reihe widmet sich dem Dokumentarfilm, und in der Rückblende blickt FILMZ zurück auf das filmische Werk von Margarethe von Trotta. Daneben bietet FILMZ zwei Kurzfilmabende sowie in der Rhein-Main-Rolle Werke von Filmemachern aus der Region.

Erstmals wird es auch einen Stummfilm mit Live-Musik geben: Die kürzlich restaurierte Fassung von Fritz Langs „Spione“ (1928) wird vom Stummfilmmusiker Carsten-Stephan Graf von Bothmer am Flügel begleitet. Im Rahmenprogramm des Festivals wird es unter anderem ein Drehbuch-Pitching geben, bei dem Drehbuchautoren ihre Filmentwürfe einer fachkundigen Jury vorstellen können. Außerdem findet im Rahmen von FILMZ ein Poetry Slam statt, für das Slammer aus ganz Deutschland Texte zu Kurzfilmen verfasst haben.
 
FILMZ findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Organisiert wird das Festival vom gemeinnützigen Verein Brainstream e.V., in dem sich junge Filmbegeisterte ehrenamtlich engagieren. Im letzten Jahr konnte FILMZ über 3.000 Zuschauer anlocken. Weitere Informationen zu FILMZ finden Sie im Internet unter www.filmz-mainz.de.


Tom Cruise hat kein Glück mit Stauffenberg-Film
 
Die für den Stauffenberg-Film "Valkyrie" im Berliner Bendlerblock gedrehten Aufnahmen müssen offenbar wiederholt werden. Weite Teile des vor zwei Wochen gedrehten Materials seien zerstört.
 
Dies berichtete der Berliner "Tagesspiegel". Die Filmrollen wurden demnach bei ihrer Entwicklung mit einer falschen Flüssigkeit behandelt. Einzig die Szene der Erschießung des von US-Schauspieler Tom Cruise gespielten Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg sei nach Angaben der Produktionsfirma noch brauchbar.
 
Sabotage ausgeschlossen
Bei der Panne handele es sich um einen "Materialfehler", sagte die Produktionssprecherin. So etwas trete häufiger bei Filmproduktionen auf. "Nur kommt es nicht bei jedem Film an die Öffentlichkeit, weil das Interesse nicht so groß ist", sagte die Produktionssprecherin. Sie könne nicht sagen, ob die Filmrollen oder der Entwickler fehlerhaft waren oder falsch behandelt wurden. "Da von Sabotage zu mutmaßen, ist aber wirklich reine Spekulation." Nun müssten die letzten Dreharbeiten am historischen Schauplatz wiederholt werden, berichtete die Zeitung. Im Bendlerblock waren die Widerstandskämpfer um Stauffenberg nach ihrem Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 erschossen worden. Heute befindet sich hier die Gedenkstätte Deutscher Widerstand; außerdem ist der Bendlerblock Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministers.
 
Erneuter Versuch
Eine Drehgenehmigung für das Gebäude war dem Film mit dem wegen seiner Scientology-Zugehörigkeit umstrittenen Cruise in der Hauptrolle zunächst verweigert. Die Produktionssprecherin sagte, eine neue Drehgenehmigung für das Gebäude sei bei der zuständigen Bundesimmobilienanstalt bereits beantragt.
 
Elf Verletzte: Unfall am Filmset von Tom Cruise
Bereits zuvor sorgte das Filmset für Schlagzeilen, Denn nach einem Unfall mit elf Verletzten am Set des Tom Cruise-Films "Valkyrie" in Berlin haben Geschädigte Vorwürfe gegen die Produktionsfirma erhoben. Komparsen hatten auf Mängel am Lkw rechtzeitig aufmerksam gemacht.
 
Angst vor Aliens: Tom Cruise baut Bunker
Tom Cruise will sich vor bösen Mächten aus dem All schützen. Zu diesem Zweck plant der Hollywood-Star jetzt angeblich den Bau eines unterirdischen Bunkers.


Deutsche Filmlegende Jürgen Roland tot

Der deutsche Regisseur Jürgen Roland verstarb am Freitag, den 21. September 2007, nach langer Krankheit in Hamburg. Roland wurde 81 Jahre alt. Jürgen Roland galt als Krimi-Experte und gehört zu den Männern der ersten Stunde in Deutschlands Fernsehgeschichte. Zu seinen TV-Erfolgen zählen unter anderem "Der Polizeibericht meldet", "Stahlnetz" und "Großstadtrevier". Außerdem dreht er fürs Kino mehrere Edgar-Wallace-Filme.




FULL METAL VILLAGE gewinnt Gilde-Filmpreis
 
Im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig wurde FULL METAL VILLAGE von Sung-Hyung Cho mit dem Gilde-Filmpreis als Bester Dokumentarfilm 2006/2007 ausgezeichnet. Seit 1977 wird die Auszeichnung jährlich von den deutschen Filmkunst- und Programmkino-Machern an einen bemerkenswerten deutschen und ausländischen Film vergeben, seit 2004 auch an einen Dokumentarfilm.
FULL METAL VILLAGE sorgte bereits bundesweit für Furore und gewann den diesjährigen Max Ophüls Preis, den Hessischen Filmpreis 2006 und den Filmpreis Schleswig-Holstein. In der 28-jährigen Geschichte des Max Ophüls-Preises ist FULL METAL VILLAGE der erste Dokumen­tarfilm, der den Hauptpreis gewonnen hat.
 
Knapp 170.000 Zuschauer sahen bereits den ungewöhnlichen Film der koreanischen Regisseurin Sung-Hyung Cho. Seine Spannung bezieht der Gilde-Preis-Gewinner aus dem Gegensatz des beschaulichen Lebens in der kleinen 2000-Seelen-Gemeinde Wacken und den einmal im Jahr einfallenden Besuchern eines gigantischen Heavy Metal-Festivals. Vor diesem Hintergrund zeichnet Sung-Hyung Cho das Porträt der Gemeinde und seiner Be­wohner: Bauern­schläue, Religiosität und Provinzschönheit vor der Kulisse des immer wieder­kehrenden Wahnsinns eines Festivals.

FULL METAL VILLAGE
(Deutschland 2006, 90 Minuten)
war filminformer-Filmtipp des Monats April 2007.
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ROBERT ZIMMERMANN WUNDERT SICH ÜBER DIE LIEBE

Leander Haußmann verfilmt Gernot Grickschs Bestseller mit Tom Schilling und Maruschka Detmers in den Hauptrollen ab dem 18. September 2007 in Hamburg und Umgebung. Gedreht wird u.a. in Planten un Blomen, bei den Landungsbrücken sowie im alten Elbtunnel bis zum 31. Oktober 2007.

Mit einem Ketchup-Fleck von der eben verspeisten Currywurst auf dem Jackett geht der erfolgsverwöhnte 26jährige Videospieldesigner Robert (TOM SCHILLING) in die Schnellreinigung – und verliebt sich Hals über Kopf in die 18 Jahre ältere Angestellte Monika (MARUSCHKA DETMERS). Das Leben des reichen, jungen Mannes aus gutem Hause gerät völlig aus den Fugen, denn die allein erziehende Mutter eines pubertierenden Sohnes (SAMMY STEWARD) ist alles andere als leicht zu erobern. Auch um ihn herum spielt die Liebe verrückt: Sein distinguierter Vater (ADAM OEST), dem Robert Zimmermann die bürgerliche Namensgleichheit zu Bob Dylan verdankt, verlässt seine Frau, um den Stillstand in seinem Leben mit einer extrem jungen Alternative zu bekämpfen. Roberts lesbische Schwester Pia (ANNIKA KUHL) dagegen hegt einen verhängnisvollen Kinderwunsch, und sein etwas verschrobener Mitbewohner Ole (CHRISTIAN SENGEWALD) kämpft sich durch den Kontaktanzeigendschungel.

Leander Haußmanns neues Spielfilmprojekt ist ein kurioser Reigen über die möglichen und unmöglichen Spielarten der Liebe. Sie ist nicht kalkulierbar, sie lässt sich nicht planen und manipulieren – und sie stirbt, wenn man aufhört, sich über sie zu wundern. Haußmanns Besetzung ist wie immer eine Mischung aus namhaften Film- und Theaterschauspielern. Die Berliner Boje Buck verantwortet die Produktion; das Drehbuch schrieb der Hamburger Autor Gernot Gricksch nach seiner gleichnamigen Romanvorlage. Der NDR hat die Koproduktion übernommen und Unterstützung gibt es von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem Deutschen FilmFörderFond, der Filmförderungsanstalt, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und durch Preisgelder des BKM. Delphi Filmverleih plant den Kinostart für Sommer 2008.




"Der Vorleser" mit Kidman & Fiennes

Senator Film erwirbt die Rechte an der Verfilmung des Bernhard Schlink-Bestsellers Der Vorleser, in deren Hauptrollen Nicole Kidman (u.a. „Moulin Rouge“, „The Hours“) und Ralph Fiennes (u.a. „Schindlers Liste“, „Der ewige Gärnter“) zu sehen sein werden. Die Dreharbeiten beginnen noch Ende dieses Jahres in Berlin, die Regie wird Stephen Daldry (u.a. „The Hours“, „Billy Elliot – I will dance“)  übernehmen. Marco Weber, Vorstand Senator, dazu: „Der Vorleser ist eine großartige Literaturvorlage für eine Verfilmung von Stephen Daldry mit Nicole Kidman. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden hat ja bereits bei THE HOURS super funktioniert. Ich bin sehr froh, dass wir uns die Verfilmung durch die enge Zusammenarbeit mit den Weinsteins für die Auswertung in Deutschland und Österreich sichern konnten.
 
In dem 1995 erschienenen Roman setzt sich Schlink mit der deutschen Geschichte des Zweiten Weltkrieges auseinander – eine grundlegende Diskussion zum Thema Judenvernichtung und Umgang mit den Tätern wird auf eindringliche Weise und in Verknüpfung einer Liebesgeschichte positioniert. Gleichzeitig handelt das Buch auch von einem Generationskonflikt der 50er Jahre. Das Buch stellt einen der wenigen Bestseller deutscher Autoren auf dem amerikanischen Buchmarkt dar. Der Vorleser wurde in über 39 Sprachen übersetzt und war das erste deutsche Buch, das es auf Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times schaffte.

Dem Professor der Rechtswissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität ist mit diesem Buch die Beschreibung einer, wenn nicht der deutschen Lebenslüge gelungen und wurde hierfür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.



Hollywood plant "Bewegten Mann" mit Kutcher


Es gibt sie sicher, die kreativen Leute in Hollywood. Doch bei vielen Filmen halten sie sich raus. So mancher US-Blockbuster hat einen ausländischen Vorgänger, dessen Inhalt amerikanische Filmleute häufig einfach eins zu eins adaptiert und mit einheimischen Schauspielern besetzt haben. Jüngstes Beispiel hierfür ist das geplante Remake des deutschen Kinohits "Der bewegte Mann", der Schauspieler Til Schweiger 1994 seinen ganz großen Durchbruch bescherte. 13 Jahre nach der Premiere des Erfolgs von Sönke Wortmann will Hollywood die Komödie unter dem Titel "Maybe ... maybe not" jetzt für das US-Publikum neu auflegen. Wunschkandidat für die Hauptrolle ist niemand anders als Demi Moores attraktiver Ehemann Ashton Kutcher. Die Dreharbeiten zu "Maybe ... maybe not" sollen noch in diesem Jahr beginnen. Aber ganz ohne deutsche Besetzung kommt die US-Version nicht aus: Til Schweiger soll in dem Remake eine Nebenrolle bekommen.



Bond, die 22ste


Das nächste James-Bond-Abenteuer, bisher mit dem Arbeitstitel "Bond22" benannt, wird aller Voraussicht nach "The Property Of A Lady" nach einer Kurzgeschichte von 007-Vater Ian Fleming heißen. Drehbuchautor Paul Haggis berichtete bereits vor einiger Zeit, dass der neue Film zwei Minuten nach dem Ende von "Casino Royale" einsetzen wird. Produzentin Barbara Broccoli und Haggis gewährten nun etwas konkretere Einblicke in die neue Story. Bond werde Rache für Vesper Lynd nehmen und zudem versuchen herauszufinden, welche Organisation hinter Le Chiffre stand und auf diese Hintermänner Jagd machen. Barbara Broccoli bestätigte ebenfalls, dass die Bond-Fans noch ein bisschen auf die beliebten Figuren Q und Miss Monneypenny warten müssen: "Es wird ein Punkt erreicht werden, an dem auch diese beliebten Charaktere zurückkehren werden, aber im Moment ist dieser mit "22" noch nicht erreicht.", so die Produzentin.




FILMFESTIVAL VON VENEDIG

Goldener Löwe für Ang Lee - Preise für Blanchett und Pitt

Erneuter Triumph für den aus Taiwan stammenden Star-Regisseur Ang Lee: Zum zweiten Mal binnen zwei Jahren bekam er in Venedig den Preis für den besten Film. Als Darsteller geehrt wurden Cate Blanchett und Brad Pitt.

Venedig - Oscar-Gewinner Ang Lee erhielt heute den Hauptpreis des Festvials für seinen erotischen Spionage-Thriller "Se, Jie" ("Lust, Caution"). Der Künstler, der seit 20 Jahren in den USA lebt, widmete die Auszeichnung dem kürzlich gestorbenen schwedischen Meisterregisseur Ingmar Bergman. Ang Lee war bereits vor zwei Jahren mit einem Goldenen Löwen für seinen Western "Brokeback Montain" geehrt worden.

Der silberne Löwe für die beste Regie ging an Brian De Palma für seinen kritischen Beitrag zum Irak-Krieg "Redacted". Den Coppa Volpi als beste weibliche und männliche Darsteller erhielten die australische Schauspielerin Cate Blanchett für ihre Rolle des Kult-Sängers Bob Dylan in "I'm not there" sowie Hollywood-Star Brad Pitt für seine Rolle in dem Western "The assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" (Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford). Den Sonderpreis der Jury teilen sich in diesem Jahr zwei Regisseure: Todd Haynes erhielt die Auszeichnung für seine Bob Dylan-Collage "I'm Not There", der französisch-tunesische Regisseur Abdellatif Kechiche für seinen Film "La Graine et le Mulet" - ein warmherziges Porträt einer armen Einwandererfamilie in Frankreich.

Für ihre Darstellung der jungen Rym in Kechiches Film wurde die junge algerisch-tunesisch-französische Schauspielerin Hafsia Herzi als größte Entdeckung des Festivals gefeiert. Mit dem silbernen Löwen für sein Gesamtwerk wurde der russische Regisseur Nikita Mikhalkov ausgezeichnet. Der italienische Starregisseur Bernardo Bertolucci ("Der letzte Tango", "Der letzte Kaiser") erhielt einen Goldenen Ehrenlöwen für sein Lebenswerk. Der 66-Jährige wurde bei der festlichen Gala vom Publikum mit stürmischem Applaus frenetisch gefeiert.

Unter den 22 Wettbewerbsfilmen war erneut kein eigener deutscher Beitrag. Es gab lediglich zwei deutsche Ko-Produktionen, die allerdings in Nebenreihen liefen. Es handelte sich um den Dokumentarfilm "Staub" von Hartmut Bitomsky und die schwarze Tragikkomödie "Freischwimmer" von Regissur Andreas Kleinert. Deutsche Künstler haben seit langem Pech in Venedig: Den bisher letzten deutschen Löwen gab es 1982 für "Der Stand der Dinge" von Wim Wenders. Das Filmfest am Lido von Venedig gilt neben Berlin und Cannes als das weltweit wichtigste Festival.

Die Entscheidung der Jury unter der Leitung des chinesischen Regisseurs Zhang Yimou war nicht einfach: Einige Kritiker sprachen von Ernüchterung am Lido. Zwar liefen mehrere Hollywood-Produktionen mit großer Starbesetzung, ein wirklich großer, mitreißender Film war jedoch nach vorherrschender Meinung nicht darunter. Das Filmfest am Lido von Venedig feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen - auch wenn es erst die 64. eigentlichen Festspiele sind. In manchen Jahren fand das auch als La Mostra bekannte Großereignis nicht statt, in anderen wurde das Festival ohne eigentlichen Wettbewerb veranstaltet.

Die Preisträger der 64. Filmfestspiele von Venedig

Goldener Löwe für den besten Film: "Lust, Caution" von Ang Lee

Goldener Ehrenlöwe für das Lebenswerk: Bernardo Bertolucci

Silberner Löwe für die beste Regie: "Redacted" von Brian De Palma

Spezialpreis der Jury: "Le Grain et le Mulet" von Abdellatif Kechiche und "I'm Not There" von Todd Haynes

Speziallöwe für das geschlossenste Werk: "12" von Nikita Mikhalkov

"Coppa Volpi" für den besten Schauspieler: Brad Pitt in "The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford" von Andrew Dominik

"Coppa Volpi" für die beste Schauspielerin: Cate Blanchett in "I'm Not There" von Todd Haynes

Marcello-Mastroianni-Preis für die beste schauspielerische Nachwuchsleistung: Hafsia Herzi, in "La Graine et le mulet" von Abdellatif Kechiche



Die Mullewapper erobern die Leinwand


MotionWorks produziert internationale Koproduktion „Ein Fall für Freunde - Wie alles begann“
Mit der Arbeit am Storyboard hat die Produktion von „Ein Fall für Freunde – Wie alles begann“ (AT) begonnen. Die erste Kinoverfilmung der weltbekannten Kinderbücher von Helme Heine wird - wie die beliebten Kurzfilme aus der „Sendung mit der Maus“ - von Tony Loesers MotionWorks, Halle, produziert. Die Leipziger KINOWELT ist als deutscher Co-Produzent an Bord und wird den Film 2009 im Kino, auf DVD und außerhalb der Produktionsländer weltweit auswerten. Unter der Regie von Tony Loeser und Jesper Møller entsteht damit das erste Kinoabenteuer für Schwein Waldemar, Franz von Hahn und Johnny Mauser, die wieder aufregende Abenteuer auf dem Bauernhof Mullwapp erleben. Als beteiligter Sender hat der WDR die deutschen Fernsehrechte. Weitere Co-Produzenten sind die französische 2d3D Animations und die italienische Enanimation.

Tony Loeser, Geschäftsführer der MotionWorks: „Es ist die Geschichte von drei sehr verschiedenen Charakteren, die lernen einander zu akzeptieren und dadurch zu unzertrennlichen Freunden werden. Nach der national und international erfolgreichen Serie ist das nun der erste Kinoauftritt der Drei.“ „Die Geschichten der drei Freunde sind in über 30 Ländern bekannt, deshalb glauben wir an großes Publikum in Deutschland und weltweit“, sagt Bertil le Claire, Geschäftsführer der Kinowelt, „Wir sind sehr froh, bei diesem vergnüglichen Projekt als deutscher und internationaler Vertrieb dabei zu sein“, Buchautor Helme Heine: „Es ist eine große Freude, zu sehen, dass meine drei Freunde auf der großen Leinwand angekommen sind. In dem Kinofilm lüften wir erstmals das Geheimnis, wie alles auf Mullewapp angefangen hat. Wir werden ein großes Abenteuer für Jung und Alt schaffen.“

„Ein Fall für Freunde – wie alles begann“ ist eine Produktion der MotionWorks in Koproduktion mit Kinowelt (D), 2d3D Animations (F) und Enanimation (I) im Verleih der Kinowelt. Produzenten sind Tony Loeser (MotionWorks), Bertil le Claire und Senta Menger (Kinowelt), Malika Brahmi (2d3D Animations) und Stefania Raimondi (Enanimation). Regie führt Tony Loeser mit Jesper Møller als Co-Regisseur. Autoren sind Helme Heine, Gisela von Radowitz, Bettine von Borries, Achim von Borries. Ausführende Produzenten sind Romy Roolf (MotionWorks), Florent Mounier (2d3D Animations) und Federica Maggio (Enanimation). Art Director ist Jens Møller. Gefördert wird das Projekt von der Mitteldeutschen Medienförderung MDM, Medienboard Berlin-Brandenburg, Filmstiftung NRW, FFA, Mini Traité, dem DFFF und Eurimages. Den Weltvertrieb außerhalb der Produktionsländer hat Kinowelt International, Stelios Ziannis, übernommen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2009 geplant.




Drehstart für "Distanz"


Franziska Weisz und Ken Duken in einer existentialistischen Liebesgeschichte von Thomas Sieben.
 
In seinem Langfilm-Debüt portraitiert der Drehbuchautor und Regisseur Thomas Sieben die dunkle, verlorene Seele eines jungen Mannes. Die GrandHôtelPictures Produktion erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen zwei Menschen, stellt die Frage nach der Bedingungslosigkeit von Liebe und zeigt Verlorenheit, Sehnsüchte und Abgründe in unserer Gesellschaft. Gestern haben die Dreharbeiten für den Kinofilm DISTANZ begonnen. Der österreichische Shooting-Star der Berlinale 2005 Franziska Weisz („Hotel“, „Hundstage“, „Die Klavierspielerin“) und der Grimme-Preisträger Ken Duken („Störtebecker“, „Eine andere Liga“, „Kiss & Run“) übernehmen die Hauptrollen. In weiteren Rollen sind Josef Heynert („Pornorama“, „Das Leben der Philosophen“), Henriette Müller („Prinzessin“, „Das leichte Leben“), Karsten Mielke und Godehard Giese zu sehen. Gedreht wird voraussichtlich bis zum 26. September in Berlin und Umgebung.
 
Daniel Bauer (Ken Duken) ist anders. Immer wieder neigt er zu grundlosen Gewaltakten gegen Unbekannte. Den Rest seiner Zeit lebt er scheinbar ruhig und zurückgezogen am Rande der Gesellschaft und geht seinem Job als Gärtner im botanischen Garten nach. Als er von seiner Kollegin Jana (Franziska Weisz), die sich von seiner Schüchternheit angezogen fühlt, angesprochen wird, entwickelt sich eine vorsichtige Liebe zwischen den beiden. Doch seine dunkle Seite verheimlicht er ihr - wie lange kann er sein wahres Gesicht verstecken?
 
DISTANZ ist eine Co-Produktion der GrandHôtelPictures GmbH und der VINZENT Filmbeteiligungsgesellschaft mbH & Co KG. Produzenten sind Norbert Kneißl und Ken Duken. Die Bildgestaltung übernimmt  René Dame („Rhythm is it!“). Voraussichtlicher Kinostart ist Frühjahr 2008. DISTANZ ist die erste Langfilmzusammenarbeit der GrandHôtelPictures GmbH mit Thomas Sieben. Für GrandHôtelPictures ist es die dritte Kinoproduktion in 2007. Nach der europäischen Co-Produktion „Eichmann“ (mit Franka Potente und Thomas Kretschmann) wurde ebenfalls in Co-Produktion mit der Vinzent Filmgesellschaft der Film „Gellert“ im Frühjahr diesen Jahres realisiert.





"Righteous Kill" mit fünf Neuen

In Jon Avnets Cop Thriller "Righteous Kill" jagen Robert De Niro und Al Pacino einen Serienkiller. Mit dabei sind Carla Gugino, Donnie Wahlberg, 50 Cent, John Leguizamo, Dan Futterman, Trilby Glover, Brian Dennehy und Rob Dyrdek (MTVs "Rob and Big")   
 
Jon Avnets Film "Righteous Kill", der die befreundeten Leinwandlegenden Robert De Niro  ("Der Gute Hirte") und Al Pacino ("Ocean's Thirteen") nach "Heat" (1995) zum zweiten mal zusammen vor die Kamera bringt, bekommt kurz vor Drehstart fünf Neubesetzungen: John Leguizamo ("Alibi"), Dan Futterman ("Ein mutiger Weg", "Capote"), Trilby Glover ("Die Maske 2"), Brian Dennehy ("Das Ende - Anschlag bei Nacht") und der professionelle Skater Rob Dyrdek (MTVs "Rob and Big") schließen sich dem Cop Thriller an. Mit dabei sind außerdem Carla Gugino ("Die Regeln der Gewalt", "Sin City"), Donnie Wahlberg ("Saw III") und der Rapper 50 Cent ("Get Rich or Die Tryin'").

De Niro (64) und Pacino (67) spielen New Yorker Polizisten, die einen Serienkiller fangen müssen. Dennehy mimt ihren Boss. Gugino stellt eine Kriminologin mit düsterem Privatleben dar, die eine Beziehung mit De Niros Charakter beginnt. Leguizamo wird als zwielichtiger Cop zu sehen sein, der Pacino und De Niro bei ihren Ermittlungen in die Quere kommt. Futterman und Glover spielen Staatsanwälte und Dyrdek einen Kleinkriminellen. Jon Avnet ("Grüne Tomaten") inszeniert den Film ab heute in Conneciticut und New York, nach einem Drehbuch von Russell Gewirtz ("Inside Man").



Erik de Bruyn eröffnet Wettbewerb

Das 56. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg eröffnet am 12. Oktober 2007 mit der Internationalen Premiere des Films „Nadine“ von Erik de Bruyn. Der Film bildet den Auftakt des diesjährigen Wettbewerbsprogramms, das 17 Filme aus 17 Ländern präsentiert. Flankiert wird der Wettbewerb von der Reihe „Internationale Entdeckungen“ mit 14 Filmen, und mehreren Nebenreihen.
 
Nadine, gespielt von Halina Reijn, ist eine Karrierefrau: Sie ist erfolgreich, unabhängig und ehrgeizig. Single ist sie auch, knapp über 40 Jahre alt und kinderlos. Sie steht für einen modernen Typ, der sich in dem Frauenbild aus „Sex and the City“ und „Bridget Jones“ längst nicht mehr finden mag. Und die biologische Uhr tickt ohnehin schon wie verrückt. Als dann Nadines Ex-Freund, der nie eine Familie mit ihr haben wollte, plötzlich im Supermarkt vor ihr steht, im Arm das Kind, das er mit seiner neuen Frau hat, lässt Nadine sich zu einer bizarren und extremen Tat hinreißen.
 
Regisseur Erik de Bruyn arbeitete in vielen Filmen als Darsteller („Antonia’s Line“), bevor er ins Regiefach wechselte. Sein Debut „Wilde Mossels“ lief 2001 beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg in der Reihe „Internationale Entdeckungen“ und gewann mehrere Auszeichnungen und Preise in den Niederlanden.
 
Der internationale Wettbewerb des 56. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg läuft vom 12. bis 21. Oktober 2007.



Neuer hoch dotierter Preis bei der Cologne Conference

Ab dem 26.9. präsentiert das Kölner Fernseh- und Filmfest den Kino-Erstling des Star-Fotografen Anton Corbijn

Erstmals in diesem Jahr vergeben die Filmstiftung NRW, die Stadt Köln und die Cologne Conference einen neuen, mit € 25.000 dotierten Preis für Filmschaffende, die in besonderer Weise zur Weiterentwicklung der Film- und Mediensprache beigetragen haben. Stifter und Cologne Conference verleihen damit weltweit erstmalig eine Auszeichnung, die sich werkübergreifend explizit mit der Grammatik und Poetik der audiovisuellen Medien auseinandersetzt.
 
In der ebenfalls neu geschaffenen, medienübergreifenden Festival-Reihe „Look“ erweitert die Cologne Conference den Blick auf Werke, die sich durch eine besondere Bildsprache auszeichnen, und den Pfad der weiteren Entwicklung junger Medienformen vorzeichnen. Gezeigt wird unter anderem Anton Corbijns international gefeiertes Filmdrama „Control“ über die englische Rockband Joy Division. Der renommierte Fotograf, der vor allem durch seine Bilder von prominenten Pop-Künstlern wie U2 oder Depeche Mode berühmt wurde, präsentiert seinen Kino-Erstling bei der Cologne Conference als deutsche Festivalpremiere.
 
In ihrer 17. Auflage zeigt die Cologne Conference vom 26.09. bis 2.10. Fachbesuchern und dem interessierten Publikum das Beste der internationalen Fernsehproduktion. Ausgewählt aus über 800 Programmen aus über 40 Ländern präsentiert die profilierte „TopTen“-Reihe zehn herausragende Produktionen in deutscher Erstaufführung. Von der schonungslos realistischen Zirkusserie „Waltz“ aus den Niederlanden, über die politisch brisante Afghanistan-Doku „Enemies of Happiness“, bis hin zur schrägen, australischen Tierkostüm-Comedy „Wilfred“ wird das gesamte Spektrum inhaltlich und ästhetisch ambitionierter TV-Produktion abgedeckt.
  
Eröffnet wird die Cologne Conference am Mittwoch, 26.9. um 20.00 Uhr im Cinedom mit der britischen TV-Serie „The Street“. In der prominent besetzten Granada-Produktion aus der Feder von Jimmy McGovern („Cracker“) fügen sich die Schicksale einfacher, nordenglischer Bürger im Stile von Robert Altmans „Short Cuts“ zu einem bewegenden Panorama der menschlichen Existenz. Autor und Produzent Jimmy McGovern wird im Rahmen des Eröffnungsabends zur Präsentation seiner Serie und einem Werkstattgespräch in Köln erwartet.
 
In der diesjährigen Kultnacht präsentiert die Cologne Conference gemeinsam mit RTL II das Superhelden-Epos „Heroes“ als Deutschlandpremiere. Mit einer Mischung aus Science Fiction, Dramedy und familientauglichem Splatter begeistert die US-Serie nicht nur Comicliebhaber und konnte sich in den USA bereits nach einer Staffel das Label „Kultserie“ sichern.
 
Die Cologne Conference, 1991 gegründet, ist mit 5.000 erwarteten Besuchern eine der führenden deutschen Veranstaltungen zu Gegenwart und Zukunft des Mediums Fernsehen. Ein zentrales Thema der profilierten Lecture-Reihe ist in diesem Jahr der zeitgenössische Zusammenhang zwischen Fernsehen, Internet und Kino. Unter dem Titel „The Show must go Online“ werden die Perspektiven der Fernsehunterhaltung im Online-Zeitalter sondiert. In Köln erwartet wird unter anderem der Internet-Pionier Mika Salmi vom US-amerikanischen Young-Entertainment-Primus MTV. Ein weiterer Fokus der Lectures liegt auf den Stars unter den Emerging Markets im Mediengeschäft, wie China, Indien oder Brasilien. In der gemeinsamen Veranstaltung mit der International Academy of Television Arts & Sciences und dem me:mi-Institut/FH Fresenius stellen hochrangige Manager internationaler Medienkonglomerate ihre Märkte und globalen Strategien vor, darunter der indische Entertainment-Spezialist Bhuvan Lall (MCORP Global).
 
Über neue Konzepte für die Serienproduktion spricht der renommierte US-Autor Lee Goldberg („Monk“). Kontrovers wird im deutschen TV-Markt derzeit das Engagement internationaler TV-Unternehmen diskutiert. Auf Einladung der Cologne Conference in Kooperation mit der Landesanstalt für Medien (LfM) stellen führende Vertreter internationaler Produktionshäuser wie Steve Morrison (All3Media) und Colin Jarvis (BBC Worldwide) ihre Pläne vor.
 
„Besonders freut es mich, dass die Branche den neuen Termin so gut angenommen hat und sich nahezu komplett bei der Cologne Conference engagiert“, so Martina Richter, Direktorin der Cologne Conference. Erstmalig findet die Cologne Conference 2007, die von der Stadt Köln und dem Ministerpräsidenten des Landes NRW gefördert wird, im Herbst unabhängig vom Medienforum NRW statt. Das Präsidium der Cologne Conference bilden im Jahr 2007 neben Festivalgründer Lutz Hachmeister, Maybrit Illner, Michael Schmid-Ospach, Stefan Aust, Marc Conrad und Dieter Gorny.

Flankiert wird das Programm der Cologne Conference durch attraktive Avant-Premieren. In einer Vorabpräsentation zeigt der Kölner Sender VOX die BBC-Serie „Fight for Life“. Die „Krankenhausserie der Zukunft“ ist aufgrund ihrer spektakulären Optik ebenfalls Teil der neuen Festival-Reihe „Look“. In weiteren Avant-Premieren zeigt das ZDF Ausschnitte aus „Das Wunder von Berlin“, sowie der WDR das TV-Movie „Fremde Tochter“ und die Produzentin Gabriela Sperl das Psycho-Drama „Das letzte Stück Himmel“ (BR/SWR/WDR/Arte). ZDF/Das kleine Fernsehspiel präsentiert in seinem Showcase neue Talente für die digitale Zukunft im Web 2.0.
 
Höhepunkt der Veranstaltung sind die Preisverleihungen am Freitag, den 28.09. um 20.00 Uhr im Cinedom. Vergeben wird der etablierte TV Spielfilm-Preis für den besten Beitrag der TopTen-Reihe und der Autorenpreis für die beste Autorenleistung, beide mit jeweils 10.000 € dotiert. Neues Herzstück der feierlichen Abendveranstaltung ist in diesem Jahr der von der Filmstiftung NRW, der Stadt Köln und der Cologne Conference ausgelobte, mit € 25.000 dotierte Preis. Ebenfalls zum ersten Mal verliehen wird The Hollywood Reporter Award, mit dem die Cologne Conference in Kooperation mit The Nielsen Company ein international herausragendes TV-Format auszeichnet. Wie immer werden zur Preisverleihung, dem Festival und den Events zahlreiche prominente Gäste erwartet.
  
Wie gelungen sich internationale Strahlkraft und regionaler Bezug ergänzen können, zeigt die diesjährige Retrospektive, die der Sängerin und Schauspielerin Nico („The Velvet Underground“) gewidmet ist. Unter dem Namen Christa Päffgen in Köln geboren, hatte Nico später großen Einfluss auf die internationale Kunst- und Musikszene. Gemeinsam mit ihren Freunden und Weggefährten ehrt die Cologne Conference diese außergewöhnliche Persönlichkeit mit einer Filmreihe, Gesprächen und einer Party.

Informationen zum Programm und downloads finden Sie unter: www.cologne-conference.de




Schlöndorff fliegt - Wortmann dreht!


Sönke Wortmann verfilmt "Die Päpstin" mit Franka Potente in der Hauptrolle

Nach dem Rauswurf von Volker Schlöndorff als Regisseur der Romanverfilmung "Die Papstin" von Donna Cross durch Constantin Film, hat der neue Regisseur Sönke Wortmann nach eigenen Angaben mit seinem Kollegen „sehr kollegial und freundschaftlich“ gesprochen. „Nach der Einigung mit Constantin Film habe ich direkt mit Volker Kontakt aufgenommen. Er hat mir seine volle Kooperation und Unterstützung angeboten und viel Erfolg gewünscht.“ Der Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff ("Die Blechtrommel") hatte die Vermarktungsmechanismen von Kinofilmen als TV-Mehrteiler in der „Süddeutschen Zeitung“ als künstlerisch problematisch kritisiert. Constantin hatte deshalb den Vertrag mit ihm für „Die Päpstin“ gekündigt. „Wir sind mit Volker Schlöndorff nicht zerstritten“, erläuterte die Constantin-Sprecherin Yara Kes. „Wir würden bei einem anderen passenden Projekt gerne mit ihm zusammenarbeiten.“

Drehstart für „Die Päpstin“ soll in der ersten Hälfte des Jahres 2008 sein. Die Hauptrolle wird Franka Potente spielen. In dem Film nach dem halbfiktiven Roman von Donna Cross geht es um die Päpstin Johanna, die im 9. Jahrhundert als Mann verkleidet zum Papst gewählt worden sein soll. Die Geschichte wird seit Jahrhunderten leidenschaftlich ob ihres Wahrheitsgehaltes diskutiert. Das Buch von Donna Cross wurde zum Millionen-Bestseller.

Schlöndorff hatte in dem Zeitungsartikel der "Süddeutschen" angeprangert, dass Kinoprojekte unter Ausnutzung von Filmfördermitteln in Koproduktion mit dem Fernsehen entstehen, im Kino laufen, dann zu TV-Mehrteilern umgearbeitet und vermarktet werden. Damit könne keine Sequenz mehr mit der für den Spielfilm erforderlichen Sorgfalt gedreht werden. Es sei ein „Verschnitt“ in dem Sinne, wie das Wort bei Weinpanscherei verwendet werde, „jedenfalls kein ‚Grand Cru’“, kritisierte der Regisseur. Damit war Constantins Geduld am Ende, denn auch von der „Päpstin“ plant die Produktionsfirma eine zweiteilige TV-Fassung.
 
Sönke Wortmann sorgte in den 90er-Jahren mit Filmen wie „Der bewegte Mann“ für Begeisterung bei einem Millionenpublikum. Sein Fußball-Drama „Das Wunder von Bern“ und der letztjährige Dokumentarfilm „Deutschland. Ein Sommermärchen“ waren Sensationserfolge. Der ehemalige Fußballprofi von Westfalia Herne wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis, dem Bayerischen Filmpreis und dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.




Drehbeginn für U-900

Unter der Regie von Sven Unterwaldt („7 Zwerge“) nach einem Drehbuch von Michael Gantenberg („Alles Atze!“) und Oliver Ziegenbalg („Kein Bund fürs Leben“) begannen am 23. August in den Münchner Bavaria-Studios die Dreharbeiten zu dem Kino-Spielfilm „U-900“ (Arbeitstitel) mit Atze Schröder („7 Zwerge“), Oliver K. Wnuk („Soloalbum“, „Der Schuh des Manitu“) und Yvonne Catterfeld („Hexe Lilli“, „Keinohrhasen“) in den Hauptrollen. Die Wiedemann & Berg Produktion („Das Leben der Anderen“, „Kein Bund fürs Leben“) weist außerdem eine Reihe weiterer namhafter Schauspieler auf: Götz Otto („Der Untergang“, „Tomorrow Never Dies“), Jürgen Schornagel („Baltic Storm“, „Goebbels und Geduldig“), Christian Kahrmann („Bang Boom Bang“) und Nachwuchsstar Maxim Mehmet („Fleisch ist mein Gemüse“, „Der Rote Baron“).

Mit einer Geschäftsidee historischer Tragweite machen sich Atze Schröder, Oliver K. Wnuk und Yvonne Catterfeld auf große Fahrt nach Übersee. Dank Atze an Bord jagt eine unmögliche Situation die nächste - Katastrophen garantiert. Doch mit sicherem Gespür für riskante Fluchtwege beweist das Trio in dieser Abenteuer-Komödie unwiderstehlichen Charme und eine erstaunliche Seetüchtigkeit!
 
In den Bavaria-Studios wird bis zum 5. September, anschließend auf Malta sowie in Rom bis Anfang November gedreht. Die Produktion von Max Wiedemann und Quirin Berg wurde von FFF Bayern und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) gefördert und entsteht in Kooperation mit der Telepool.
 
Warner Bros. Entertainment wird den Film am 25. September 2008 in die Kinos bringen.






THE INFORMERS mit Starbesetzung
 
Thornton, Basinger, Routh, Olsen, Foster, Pucci und Nichols in den Hauptrollen
 
Senator Entertainment Inc. freut sich bekannt zu geben, dass für die Verfilmung des dramatischen Thrillers THE INFORMERS nach dem gleichnamigen Bestseller von Bret Easton Ellis („American Psycho“) unter der Regie von Gregor Jordan eine hochkarätige Besetzung verpflichtet werden konnte. Verhandlungen mit weiteren Stars finden derzeit noch statt. Die ergänzende Besetzung wird in Kürze bekannt gegeben. Die Dreharbeiten zu der Marco Weber-Produktion finden ab 15. Oktober in Los Angeles, Buenos Aires und Uruguay statt. Die Oscar®-Gewinner Billy Bob Thornton und Kim Basinger sowie Brandon Routh, Ashley Olsen, Jon Foster, Lou Taylor Pucci und Austin Nichols übernehmen die Hauptrollen in dem von Senator finanzierten Projekt.
 
THE INFORMERS führt den Zuschauer auf eine Reise durch das verführerische, bizarre und desolate Los Angeles aus Ellis' Jugend. Der Autor zeichnet das Bild einer sanften Apokalypse, indem er sieben Geschichten, die alle innerhalb derselben Woche im Jahr 1983 spielen, ineinander verzahnt: Studiobosse, Rockstars, Groupies, braungebrannte Teenager, frustrierte Ehefrauen, Vampire und alles, was sonst noch in L.A. Rang und Namen hat, bewegen sich durch das moralische Ödland, für das der literarische Chronist bekannt ist.
 
Produzent Marco Weber sagt dazu: „THE INFORMERS ist das Projekt, das ich seit Jahren realisieren will. Es ist großartig, hierfür einen so wunderbaren Cast von Weltstars und jungen Talenten versammelt zu haben. Dies ist auch ein Zeichen dafür, welche Anziehungskraft in Brets Geschichte steckt.“ Vier von Ellis’ Büchern, AMERICAN PSYCHO, LESS THAN ZERO und THE RULES OF ATTRACTION, allesamt Bestseller, sind bereits erfolgreich verfilmt worden. THE INFORMERS ist die erste Verfilmung von Bret Easton Ellis' Büchern, zu der er selbst das Drehbuch geschrieben hat.
 
Senator Entertainment Inc. befindet sich derzeit in der Postproduktion für FIREFLIES IN THE GARDEN, dem Regiedebüt von Dennis Lee, mit Julia Roberts, Carrie-Ann Moss, Ryan Reynolds, Willem Dafoe, Hayden Panettiere, Emily Watson, Ioan Gruffudd und Shannon Lucio in den Hauptrollen.
 


Breviers der deutschen Filmkritik erschienen

Soeben ist die neue Ausgabe des „Breviers der deutschen Filmkritik“ erschienen. Sie ist – wie in den Vorjahren – integriert in das „Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2006“, das im Schüren-Verlag Marburg erschienen ist. Das Jahrbuch, das über 700 Seiten hat, kann für 19,90 Euro im Buchhandel bezogen werden.

Das Brevier wurde betreut von Rüdiger Suchsland (federführend), Josef Schnelle und Wolfgang Martin Hamdorf. Ein Großteil der Beiträge geht zurück auf den VdFk-Workshop „Filmkritik im Fernsehen“, der am 25. Januar 2007 in Berlin stattfand und auf die Polemik „Das Schmollen der Autisten. Hat die deutsche Filmkritik ausgedient?“ von Günter Rohrbach im „Der Spiegel“ Nr. 4/2007 vom 22. Januar 2007.

Folgende Beiträge sind erschienen in den „Notizen zum Kino # 3 – Brevier des Verbands der deutschen Filmkritik“

- Josef Schnelle: Kunst oder Kasse. Das Ende vom alten Lied
- Zum diesjährigen Jahrbuch Filmkritik- Rüdiger Suchsland: Schwerpunkt 1: Filmkritik im Fernsehen
- Helmut Merker: Das Verstehen als sinnliches Vergnügen - Der WDR „Filmtip“ als Opposition gegen die große Komplizenschaft der Quotenjäger
- Achim Forst: Wir brauchen ein bisschen mehr Mut - Unsystematische Gedanken über und Erfahrungen mit Filmkritik im Fernsehen
- Peter W. Jansen: Filmkritik im Fernsehen - Ein Überblick
- Clara Lopez Rubio / Wolf Martin Hamdorf: „Hablar de cine“ - Filmkritik im staatlichen spanischen Fernsehen
- Rüdiger Suchsland: Schwerpunkt 2: Rohrbach und die Folgen - Zur Standortbestimmung der Filmkritik
- Thomas Steiger: Der deutsche Film, seine Produzenten und das Publikum - Rohrbachs Kritik und die Realität an der Kinokasse: das Beispiel
 „Mein Führer“
- Enno Patalas: Film in der „Süddeutschen“ – Reaktion eines Betroffenen
- Josef Schnelle: Wem dient die deutsche Filmkritik? Anmerkungen zu Günter Rohrbachs Filmkritikerschelte
- Claudia Lenssen: Die Filmkritik und „Das Leben der Anderen“

Außerdem befinden sich in dem Jahrbuch, das die Redaktion der Zeitschrift „film-dienst“ betreut, noch folgende Themenbereiche:  Lexikon der Filme 2006 -  Die besten Kinofilme des Jahres 2006 - Kinotipp der katholischen Filmkritik - Die herausragenden DVD-Editionen 2006 - Preise 2006 - Anschriften aus Film und Fernsehen - Lexikon der Regisseure 2006 - Lexikon der Originaltitel 2006.


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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